Malkastenpark
SOMMERFEST 2026
Am 6. September ist es wieder soweit! Der Künstlerverein Malkasten lädt zum traditionellen Sommerfest in den Malkastenpark ein. Wie gewohnt wird es ein abwechslungsreiches Programm mit Kunst und Musik geben. Selbstverständlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein.
Claudia Mann, Gesine Grundmann, Lorenzo Pompa, Timo Elmpt-Habel gestalten exklusiv für den Tag und in kleiner Auflage Bierkrüge als Edition, die nur vor Ort erworben werden kann.
Das musikalische Programm des Tages bestreiten u.a. Slideshow, Duo Sand, Susanna Berivan, E.C.C Septett, the bottomline, Future Jesus & The Electric Lucifer und Sibb auf mehreren Bühnen im Park verteilt. Niclas Arenz, junger Dichter aus Köln, schreibt personalisierte Gedichte auf seiner Schreibmaschine. Die Kuratorin Stefanie Seidel stellt ihre neue Publikation zu dem Projekt „Borrowed Scenery“ im Lantz’schen Skulpturenpark von 2025 vor. Performances runden das künstlerische Programm ab. Durch den Tag führt Carl Brandi und nimmt die Besuchenden an die unterschiedlichen Orte und Aufführungen im Malkastenpark mit. Getränke Durst, die blanq Brauerei, Weingut Kallfelz, das Nørds Restaurant, Pizza Düsseldorf, Toi, Shari’s kitchen, Hala Empanada und der Grillstand des Künstlerverein Malkasten bieten Essen und Getränke an.
Einlass ab 12 Uhr, Beginn des Programms 13 Uhr, Ende 21:45 Uhr.
Der Eintritt für das Sommerfest beträgt für alle Besuchenden (sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder) 8 Euro, die eine eigens von Max Hoffs gestaltete Anstecknadel als Einlass-Pin erhalten. Karten können bereits jetzt bei www.rausgegangen.de erworben werden sowie am Tag des Sommerfestes vor Ort im Künstlerverein Malkasten.
Bei widrigen Wetterbedingungen findet das Programm in eingeschränktem Umfang im Theatersaal des Künstlerverein Malkasten statt.
Wir freuen uns auf Euer Kommen.
Abb. Dietmar Lutz, Fremder Sommer, 2015, Acryl auf Leinwand, 150 x 130 cm Foto: Henning Krause ©VG Bild-Kunst, Bonn 2026 für Dietmar Lutz
Malkastenpark
Freies Zeichnen im Park
mit Veith Tönsing
Herzliche Einladung zum Zeichnen im Malkastenpark mit dem Künstler Veith Tönsing unter dem Motto „Der Park als Motiv“ am Dienstag, 8. September 2026, von 15 bis 18 Uhr mit anschließender Besprechung
“Zeichnen im Park” ist einer Veranstaltungsreihe, gedacht als offenes und lockeres Treffen, um gemeinsam zu zeichnen und kommunizieren, jeweils begleitet von einem Mitglied aus dem Künstlerverein Malkasten. Es ist kein Zeichenkurs. Das Treffen steht unseren Mitgliedern und kunstinteressierten Gästen offenen. Bitte Zeichenmaterial selbst mitbringen. Die Veranstaltungsreihe wird betreut von Melanie Richter, 2. Vorsitzender Künstlerverein Malkasten.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Der Malkasten und sein Park als Ort der Kunst“ statt, das gefördert wird vom LVR-Dezernat Kultur.

Das Projekt wird ebenfalls gefördert durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Abb. Veith Tönsing, Wassergott, Graphit auf Papier, 2026, 210 × 297mm © Veith Tönsing
Jacobihaus
Tag des offenen Denkmals
Passend zum diesjährigen bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden“ wird der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ im Jacobihaus des Künstlervereins Malkasten um 11 Uhr eröffnet.
Im Rahmen eines moderierten Gesprächs wird die Geschichte der kulturellen Vernetzung des traditionsreichen Düsseldorfer Ortes beleuchtet. Am Beispiel der aktuellen Kooperation mit dem benachbarten Goethe-Museum im Schloss Jägerhof wird aufgezeigt, welche zeitgenössischen Netzwerke der Ort nutzt. Dabei wird auch thematisiert, wie Denkmale im Spannungsfeld von Kunst, Geschichte und urbanem Leben heute und in Zukunft agieren können, um Menschen zu bewegen und miteinander zu verbinden.
Das Gespräch wird moderiert vom Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege der Landeshauptstadt Düsseldorf im Austausch mit Christoph Westermeier, 1. Vorsitzendem des Künstlervereins Malkasten und Dr. Boris Roman Gibhardt, Direktor des Goethe-Museums und der Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung im Schloss Jägerhof.
Mit einem musikalischen Rahmenprogramm durch ein Gitarren-Quintett der Clara-Schumann-Musikschule. Zu einer Erfrischung lädt die Landeshauptstadt Düsseldorf ein.
Treffpunkt bei schönem Wetter: Im Garten zwischen Jacobihaus und Malkastenforum
Treffpunkt bei Regenwetter: Im Erdgeschoss des Jacobihauses
Im Anschluss an die Eröffnung haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die vielseitigen Räumlichkeiten und die denkmalgeschützte Parkanlage des Künstlervereins bei zwei geführten Rundgängen zu erkunden. Bei den parallel stattfindenden Führungen kann der Fokus entweder auf das Baudenkmal oder das Gartendenkmal gelegt werden. Der Eintritt in Park und Gebäude ist an diesem Tag kostenfrei!
Wichtiger Hinweis: Eine Anmeldung für die Eröffnungsveranstaltung ist nicht erforderlich. Es wird aber darauf hingewiesen, dass für die Anschluss-Führungen eine Anmeldung erforderlich ist!
Führung 1: Architekturführung mit Christoph Westermeier (1. Vorsitzender des Künstlervereins Malkasten)
Wichtiger Hinweis: Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter denkmaltag@duesseldorf.de (bis Freitag, 11. September 2026, 12 Uhr)
Führung 2: Parkführung mit Melanie Richter (2. Vorsitzende des Künstlerverein Malkasten)
Wichtiger Hinweis: Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Um eine Anmeldung wird gebeten unter beteiligung.nrw.de/k/1028390.
Treffpunkt Jacobistraße 6a, vor dem Malkastenforum (bitte den Seiteneingang zum Park benutzen).
Key Visual: Sommerfest im Malkasten, 1955 © Stadtarchiv Düsseldorf
Malkastenpark
PERFORMANCE IM PARK
Ale Bachlechner, Rabea Chatha & Mathias Matzler, Echo Ho, Stefanie Klingemann
Herzliche Einladung zum Performance-Nachmittag im Malkastenpark mit Ale Bachlechner, Rabea Chatha & Mathias Matzler, Echo Ho, Stefanie Klingemann
am Sonntag, 13. September 2026, ab 15 Uhr.
Eigens für die Performance gestalten Rabea Chatha & Mathias Matzler einen begehbaren Pavillions, der im Malkastenpark aufgestellt wird.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Der Malkasten und sein Park als Ort der Kunst“ statt, das gefördert wird vom
LVR-Dezernat Kultur.

Das Projekt wird ebenfalls gefördert durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Abb. Stefanie Klingemann, CYCLE, Performance, 2024, Raketenstation Museum Insel Hombroich Foto: Konrad Klingemann
Jacobihaus
Lesung von Gabrijela Rukelj Kraškovič
im Rahmen der Ausstellung von Izvor Pende
Herzliche Einladung zur Lesung der kroatischen Autorin und bildenden Künstlerin Gabrijela Rukelj Krašković im Rahmen der Ausstellung „Way of Thinking“ von Izvor Pende am Dienstag, 15. September 2026, um 19 Uhr.
Gabrijela Rukelj Kraškovič wurde 1980 in Zagreb geboren. Sie debütierte 2025 mit dem Novellenband „U kući i u vrtu bilo je mnogo cvijeća“ und wurde für die Sammlung eindrucksvoller Kurzgeschichten vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Slavić Award for Best Literary Debut.
Die Lesung wird auf Kroatisch und Englisch stattfinden und übersetzt werden. Gabrijela Rukelj Kraškovič ist mit einer Kurzgeschichte in der Ausstellung von Izvor Pende in der Bibliothek des Jacobihauses vertreten.
Die Ausstellung von Izvor Pende sowie die Lesung von Gabrijela Rukelj Kraškovič werden gefördert von der

Abb. Kurzgeschichte von Gabrijela Rukelj Kraškovič in der Ausstellung "Way of Thinking" von Izvor Pende im Jacobihaus, Foto Johannes Bendzulla
Theatersaal
Vortrag von Dr. Karoline Künkler
über Gerhard Richters «Birkenau (1–4)» von 2014 und die Sonderkommando-Fotografien
Herzliche Einladung zum Vortrag von Dr. Karoline Künkler über Gerhard Richters «Birkenau (1–4)» von 2014 und die Sonderkommando-Fotografien am Dienstag, 22. September 2026, um 19 Uhr.
Im Spätsommer 1944 nahmen Sonderkommando-Häftlinge beim Arbeitseinsatz im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau einige Lichtbilder auf, um Zeugnis abzulegen vom Massenmord in actu. Bei den vier überlieferten Fotografien handelt es sich um die einzigen Bildzeugnisse aus der Opferperspektive, somit um historische Dokumente höchsten Ranges. Gerhard Richter hat diese Aufnahmen seinem Gemäldezyklus «Birkenau (1–4)» (2014) zugrundelegt und sie damit weltweit bekannt gemacht.
Seit den ersten Ausstellungen wurden diesem Werk und seinem Maler ebenso Huldigungen wie scharfe Kritiken zuteil. Der Vortrag stellt dem Pro und Kontra dieser Debatten eine kunstwissenschaftliche Bildanalyse der Gemälde gegenüber und verortet diese in Richters Historien-Œuvre mit Unschärfe-Bildern nach Fotos ab den 1960er-Jahren. Wesentlicher Befund: Das enigmatische Werk bedarf eines sorgfältigen kuratorischen Konzeptes sowie angemessener Bildungsangebote, um die Betrachtenden zu erreichen und Missdeutungen vorzubeugen.
Zur Veranschaulichung werden drei Präsentationen herangezogen: die Ausstellung der Originale im Düsseldorfer K 21 (2021/22), die erste feste Installation «autorisierter Duplikate» im Berliner Reichstagsgebäude (ab 2017), die zweite am Rand des ehemaligen Vernichtungslagers, heute «Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau» (ab 2024) – wenige Kilometer entfernt von Krematorium V, wo die Sonderkommando-Fotografien entstanden.
Kontextuiert durch das KZ-Memorial, gerät der Gemäldezyklus im eigens errichteten Ausstellungshaus zu einem Stück deutscher Erinnerungskultur in der polnischen Gedenkstätte. Darauf referiert Leon Kahanes Schau «DIALOG DIALOG DIALOG» (2025), die sich mit dem Richter-Pavillon samt musealisiertem Lagergelände und neurechten Bewegungen hierzulande auseinandersetzt. Kahanes Kritik im Sinn und basierend auf meiner Exkursion nach Oświęcim (2026), untersucht der Vortrag Richters dortige Dauerschau hinsichtlich geopolitisch-räumlicher sowie historisch-temporaler Aspekte und zieht ein vorläufiges Resümee über «Birkenau (1–4)» als Medium des (Ge-)Denkens.
Zur Person.
Dr. Karoline Künkler: freiberufliche Kunstwissenschaftlerin, Autorin von Fachpublikationen und Dozentin in der Kulturellen Bildung (Vortrags- und Seminarreihen, Tagungen, Exkursionen), daneben Zeichnerin (Absolventin der Kunstakademie Düsseldorf). Promotion in Kunstgeschichte (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) mit der Dissertation «Aus den Dunkelkammern der Moderne. Destruktivität und Geschlecht in der Bildenden Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts« (Köln 2012).
