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Veranstaltung

Theatersaal

Autorenlesung mit Navid Kermani aus dem Buch “Sommer 2024”

Wie ist es, wenn sich die vertraute Welt auflöst, wenn das, was gestern noch normal war, heute nicht mehr gilt? Navid Kermani fängt diesen Moment in einem einzigen Sommer ein: Ein Freund, der zuletzt politisch auf Abwege geraten war, hat sich das Leben genommen. Die Kriege rücken näher und die Debatten werden schriller. Seine Freundin hält den Erzähler für einen Macho, aber das bleibt bei weitem nicht der schlimmste Vorwurf, der sein Selbstbild erschüttert. Auf unnachahmliche Weise gelingt es Navid Kermani, unsere Gegenwart aus ihren Widersprüchen heraus zu begreifen

Navid Kermani, geb. 1967 in Siegen, lebt als freier Schriftsteller in Köln. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Kleist-Preis, dem Joseph-Breitbach-Preis, dem Hölderlin-Preis, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2024 mit dem Thomas-Mann-Preis.

Moderation: Thomas Böhm (Autor, Literaturvermittler, Moderator)

Eine Kooperation des Künstlerverein Malkasten mit dem Heine Haus Düsseldorf.

Veranstaltungsort: Künstlerverein Malkasten, Jacobistraße 6a, Düsseldorf
Eintritt: EUR 15,-/10,- (Erm.)
Reservierung unter: info@heinehaus.de. Tel.: 0211 200 54 294
VVK: Müller & Böhm Literaturhandlung (nur bar) oder unter rausgegangen.

Cover Navid Kermani, Sommer 2024

Theatersaal

Erinnerung an Prof. Klaus Rinke

Der Künstler, Professor und ehemalige 1. Vorsitzende, Ehrenmitglied des Künstlerverein Malkasten, hätte am 29. April seinen 87. Geburtstag gefeiert. Zu seinem Gedenken lädt der Künstlerverein Malkasten an diesem Tag in den Malkasten ein. Klaus Rinke ist im Januar 2026 verstorben. In der Kunst und in der Gesellschaft lebt er weiter und bleibt eine prägende Figur.

Harald Klingelhöller und Dr. Hans-Werner Schmidt werden an den Ausnahmekünstler erinnern. Den Abschluss des Gedenkens bildet der Film „Klaus Rinke – zurzeit“ von Dr. Marlene Baum und Michael Baudenbacher.

Die offene Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Theatersaal. Im Anschluss daran findet sich die Gelegenheit zum Austausch und gemeinsamen Erinnern. Der „Rinke-Raum“ im Erdgeschoss des Hentrichhauses wird am 29.4. geöffnet sein.

Klaus Rinke wurde 1939 in Wattenscheid geboren. In den 1960er- und 1970er-Jahren avancierte er zu einer prägenden Figur der Kunstszene, die er mit Performances, Fotografien und großformatigen Skulpturen nachhaltig bereicherte. Von 1974 bis 2004 hatte er eine Professur für Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf inne und war ein wegweisender Lehrer für zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler. Von 1993 bis 1998 war er 1. Vorsitzender des Künstlerverein Malkasten, dem er in einer Zeit des Umbruchs eine neue Perspektive gab. Klaus Rinke lebte in Los Angeles und im Mühlviertel in Österreich.

Klaus Rinke, Foto: Anne-Marie von Sarosdy

Malkastenforum

Finissage Dionysisches Denken

Am 28. April endet die Ausstellung „Dionysisches Denken“. Neben einer Führung von Christoph Westermeier, 1. Vorsitzender des KVM, nimmt Fabian Frieses Arbeit „Matarés Fass auf der Kegelbahn des Malkastens Düsseldorf“ zur Finissage eine besondere Rolle ein.

Ausgehend von dem Weinfass, das Ewald Mataré 1947 für den Kölner Weinkeller entwarf und das dort bis heute erhalten ist, hat Friese eine Adaption entwickelt. Anders als das historische Vorbild wird an diesem Abend jedoch Bier daraus gezapft. Als Einladung zu gemeinsamer Bierwohligkeit zum Ausklang der Ausstellung.

Die Finissage beginnt um 19 Uhr.

Installationsaufnahme "Dionysisches Denken" mit der Arbeit „Matarés Fass auf der Kegelbahn des Malkastens Düsseldorf“ von Fabian Friese, Foto: Achim Kukulies

Members Room im Malkastenforum

Kunst im generativen Überfluss

Herzliche Einladung zur Veranstaltung “Kunst im generativen Überfluss” am 21. April 2026, ab 19 Uhr (Einlass 19 Uhr, Beginn der Vorträge 20 Uhr). Nach zwei Kurzvorträgen von Hedda Roman und Till Bödeker, die je ihre eigene künstlerische Praxis vorstellen, sprechen sie im Anschluss anhand ihrer Erfahrungen und Werke mit Sebastian Riemer und Myriam Thyes über kreative und selbstbestimmte Nutzungsmöglichkeiten unterschiedlicher KI-Werkzeuge und anderer digitaler Verfahren im künstlerischen Prozess und fragen danach, wie KünstlerInnen KIs kritisch analysieren und vielleicht sogar verändern können. Gerne ist das Publikum eingeladen, an der Podiumsdiskussion teilzunehmen.

Hedda Roman, das Duo Hedda Schattanik und Roman Szczesny, entwickelt Installationen, in denen Film, Animation, Poesie, Zeichnung, Fotografie, Skulptur und generative Bildverfahren ineinandergreifen. Ihre Arbeit untersucht, wie zeitgenössische Technologien Wahrnehmung prägen und Vorstellungen von Identität, Herkunft und Wirklichkeit hervorbringen. Generative KI erscheint dabei nicht als reibungsloses Instrument der Bildproduktion, sondern als ein Material unter anderen: trainiert, umgelenkt und in ein Spannungsverhältnis zu Sprache, räumlicher Inszenierung und Körperlichkeit gesetzt. Besonders deutlich wird dieser Ansatz in der wiederkehrenden Figur des Oldboy, einem wandelbaren Avatar und Reisenden durch den latenten Raum, in dem synthetische Bilder, fiktive Biografie und poetische Sprache in eine instabile Beziehung zueinander treten. In diesen Arbeiten erscheint Identität nicht als Wesen oder Essenz, sondern als etwas Vermitteltes, Projiziertes und fortwährend neu Zusammengesetztes.

Till Bödeker (*1991) lebt in Neuss und Düsseldorf. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rita McBride (2024) sowie Philosophie und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität. Seine Installationen, Videos und Objekte bewegen sich an der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Philosophie. Zuletzt hatte er u. a. eine Einzelausstellung im Coelner Zimmer (TILT, 2025) und zeigte bei der Gruppenausstellung “Welt, wohin? ZERO und die Gegenwart” (ZERO Foundation / Künstlerverein Malkasten) eine Videoinstallation, die aus Serverschränken bestand. Auf der Art Düsseldorf präsentiert er dieses Jahr HOTRON: Ein Roboterhund durchläuft die Messe und erzeugt eine im Livestream verfolgbare akkumulierende Thermalkarte der Messestände und Besucher:innen.

 

 

Key Visual für die Veranstaltung, entworfen von Sebastian Riemer und Hedda Roman

Jacobihaus

Finissage und Filmporträt über Brigitte Dümling

Herzliche Einladung zur Finissage und zur Vorführung des Filmporträts „Die Kunst – mein Leben“ von Jürgen Hille über die Künstlerin Brigitte Dümling am Dienstag, 17. März 2026, um 19 Uhr.

Der Film dauert ca. 60 Minuten. Im Anschluss führt Brigitte Dümling durch ihre Ausstellung.

Installationsaufnahme der Ausstellung von Brigitte Dümling von Kai Eric Schwichtenberg

Theatersaal + Jacobihaus

TAG DER DRUCKKUNST

Herzliche Einladung zum „Tag der Druckkunst“ am Sonntag, 15. März 2026, von 14 – 18 Uhr.

Mitglieder des Künstlerverein Malkasten und Gäste präsentieren zum „Tag der Druckkunst“ Unikate der Druckkunst, druckgrafische Editionen und Künstlerbücher. Die Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf einen anregenden Austausch mit den Besucherinnen und Besuchern.

Es nehmen teil: Nadine Arbeiter, Lou Baltasar, Volker Beindorf, Kathrin Edwards, Angelika Eggert, Inessa Emmer, Michael Falkenstein, Petra Fröning, Horst Gläsker, Brigitte Gmachreich-Jünemann, Marcus Günther, Tilch Hagemann, Gisela Happe, Rüdiger Hempel, Willy Heyer, Myriam Hofer, Max Hoffs, Gesine Kikol, Roman Klonek, Lukas Köllner, Lukrezia Krämer, Annette Leyener, Gabriele Liffers, Anke Lohrer, Ulrike Münchhoff, Lothar Olschewski, Wolfgang Pilz, Ekatherina Savtchenko (Schmitz), Hiltrud Schinzel, Ingrid Schreiber, Ina Seeberg, Gan-Erdene Tsend, Bernadett Wiethoff, Chiara von Wille, Brygida Wrobel-Kulik (aktueller Stand).

Der “Tag der Druckkunst” wird für den Künstlerverein Malkasten organisiert und betreut von Angelika Eggert.

Die traditionellen Drucktechniken wurden 2018 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen.

Abb. Angelika Eggert, Druckfarbe - Arbeitsplatz, 2026

Jacobihaus

Dr. Franz Schoenfeld (1834-1911): Farbenproduzent und Kunstsammler mit Leidenschaft und Geschäftssinn

Eine Spurensuche vom Künstlerverein Malkasten und RED -Restaurierungszentrum Düsseldorf zum Tag der Archive 2026

Zum diesjährigen „Tag der Archive“ begeben sich der Künstlerverein Malkasten und das RED – Restaurierungszentrum Düsseldorf am 10.03.2026 um 19:00 Uhr gemeinsam auf eine Spurensuche.

Der Künstlerverein Malkasten gilt seit seiner Gründung 1848 als zentraler Ort für geselliges Beisammensein von Künstlern und Persönlichkeiten der Stadtgesellschaft.

Welche Zeugnisse sprechen heute für die Bedeutung des Vereins als kommunikative Schnittstelle zwischen den Künstlern, Akteuren des Kunstbetriebes sowie Kulturinteressierten in Düsseldorf?

Im Mittelpunkt des Vortrages der Gemälderestauratorin Inken Maria Holubec und der Kunsthistorikerin Sabine Schroyen steht der Düsseldorfer Unternehmer Dr. Franz Schoenfeld (1834-1911). Er war international erfolgreicher Hersteller der Schoenfeld/ LUKAS-Künstlerfarben und langjähriges Mitglied im Künstlerverein Malkasten. Durch engen Kontakt mit Düsseldorfer Kunstschaffenden baute er eine umfangreiche Gemäldesammlung auf, von der sich ein Teil heute im Kunstpalast befindet. Hat die Mitgliedschaft mehrerer Generationen der Familie Schoenfeld im Künstlerverein Malkasten Spuren hinterlassen? Und lassen sich durch maltechnische Untersuchungen an Gemälden aus dem Nachlass von Franz Schoenfeld Hinweise auf die von Schoenfeld vertriebenen Produkte finden? Wie viel erfährt man über die Farbproduktion der Zeit in dem Archiv der Firma, das sich heute im Restaurierungszentrum befindet?

 

Abb. Pigmente, Bindemittel, Farbblase und Farbtube, Kunsttechnologisches Archiv des RED, Foto: Inken M. Holubec, © RED -Restaurierungszentrum Düsseldorf

Jacobihaus

IM SCHATTEN DER REVOLTE

Lesung mit Hilka Kaluza

Herzliche Einladung zur Lesung aus dem Kriminalroman „Im Schatten der Revolte – Ein Cold Case zwischen Ost und West“ von Hilka Kaluza am Dienstag, 24. Februar 2026, um 19 Uhr, moderiert von Christoph Westermeier (1. Vorsitzender Künstlerverein Malkasten).

Berlin 2024: In einer Kühltruhe in einem leerstehenden Altbau wird eine mumifizierte Leiche entdeckt – eine junge Frau aus dem Westen, die es einst in die DDR zog. Ihr Leben und ihr Tod führen tief in ein Netz aus politischen Intrigen, aus Liebe und Verrat.

Der Roman ist 2025 im VonderWelt Verlag erschienen. 464 Seiten / 21,80 Euro / ISBN 987-3-565-06699-5
www.vonderwelt.com

 

Künstlerverein Malkasten

MULTIVERSUM

Das Karnevalsfest im Künstlerverein Malkasten

Der Künstlerverein Malkasten wird zur fünften Jahreszeit ein lebendiges, tickendes Multiversum, initiiert von Alex Wissel, unter der Regie der Vielen und von Dir.

Zeitläufe drehen sich, ein Tag und eine Nacht, gleichzeitig, gegensätzlich, in allen Häusern.

Welche Zeit, welche Reihenfolge und wo sind wir als ich und Du als Gruppe?

Wie viele Menschen bin ich eigentlich und wie viele Orte gibt es für uns? Komm ich durch, komm ich doch.

Internationale Künstlerinnen und Künstler agieren lokal, zeit- und grenzenlos von Dir für uns.

Vor Ort, im Haus, im Multiversum der Räume und Zeiten.

Zwölf Stunden der vielfältigen Realitäten in verschiedenen Galaxien, vom Valentinstag zum Tulpensonntag, überraschend und ohne doppelten Boden.

Vom 14. Februar 2026, 16 Uhr bis 4 Uhr morgens

Einlass mit Kostüm

Eintritt 15 Euro, Tickets gibt es auf rausgegangen.de unter folgendem Link Multiversum. Das Karnevalsfest im Künstlerverein Malkasten

Dietmar Lutz & André Niebur & Sophie Isabel Urban, Prinzregent Luitpold, Deniz Ahmet Saridas, Katja Tönnissen, Noah Barker, Bufiman, Alrun Aßmus, Sylvester Vogelius & Maria Lindeblad, Moritz Wegwerth, Paraneu! (Dublin), Edie Monetti & Jan Ole Schiemann, Isabella Fürnkäs, Feuerzange (Kiel), Liza R.D., Maximiliane Baumgartner & Lisa Schairer, Kenny Schachter, Veith Tönsing & Joseph Sracic & Nils Bleibtreu, Ecstatic Carneval mit Felix & Scheibe, Franciis Frings, Markus Saile, die Klasse FORT aus der Muthesius Kunsthochschule Kiel, Kyle Thurman, Sarah Szczesny, Alwin Lay, Magdalena Los & Pablo Schlumberger, Tante Spumante, caner teker, Olga Hohmann und Yannick Wittmann, Claus Föttinger, Johnny Lachsfisch (Kiel), Simon Dybbroe Møller, Decha, Olga Holzschuh, Arjan Stockhausen, Michaela Melian, Kaya Pfaff, Jan Bonny & Thomas Schubert & Blanka Winkler, Kristina Schmidt, Ildikó, Jan Wagner, Mirjam Thomann, Gregor Darman, Axel Loytved und viele weitere t.b.a.

Appendix (Hentrichhaus)

BARGESPRÄCHE

Horst Gläsker im Gespräch mit Kay Heymer

Herzliche Einladung zur Veranstaltung „Bargespräche“ im Rahmen der Ausstellung “LICHT und AKTION” von Horst Gläsker am Dienstag, 27. Januar 2026, um 19 Uhr.

Der Künstler Horst Gläsker spricht an dem Abend mit Kay Heymer, Kurator, Stiftung für Kunst und Kultur e. V., Bonn, über sein Werk, über seine Malerei und Performances.

Ergänzend wird der Film „Vom Rhythmus der Bilder“ gezeigt.

Horst Gläsker, Pinseltanz im Atelier

Jacobihaus

SICHTBARKEIT ALS MACHTFRAGE. ÜBER AKTUELLE PERSPEKTIVEN FÜR KÜNSTLERINNEN

Podiumsdiskussion

Herzliche Einladung zur Podiumsdiskussion „Sichtbarkeit als Machtfrage: Über aktuelle Perspektiven für Künstlerinnen”, initiiert vom Frauenkulturbüro NRW, im Rahmen der Ausstellung „HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977-1997“ am Dienstag, 20. Januar 2026, um 19 Uhr.

Wenn die Ausstellung einerseits die Vergangenheit des Vereins aufarbeitet – erst 1977, 129 Jahre nach Gründung, durften Frauen Mitglieder werden –, so zeigt sie andererseits die aktuelle künstlerische Praxis von Frauen anhand von drei junge Künstlerinnen, Malkästnerinnen aus dem Umfeld der Kunstakademie.

Bei der Diskussion wird der Frage nachgegangen, warum es im Jahr 2025 Ausstellungen geben muss, die sich explizit „Frauenthemen“ widmen und ob diese Sichtbarmachung als Notwendigkeit, Kritik oder beides zugleich zu lesen ist.

Dabei geht es auch um die Rolle des Frauenkulturbüros NRW selbst: Warum braucht es solche Institutionen weiterhin? Welche Aufgaben müsste das Frauenkulturbüro übernehmen, die andere Strukturen noch immer nicht leisten (können)? Und wie können sie Wege öffnen, um Künstlerinnen nachhaltig zu fördern, zu vernetzen und in etablierten Kunstkontexten zu verankern?

Weitere Fragestellungen, die diskutiert werden sollen, sind folgende:
Warum ist Sichtbarkeit von Frauen und weiblich gelesenen Personen in der Kunst nach wie vor keine Selbstverständlichkeit?
Was sagt es über unsere Gegenwart aus, wenn wir weiterhin Ausstellungen brauchen, die explizit auf die Situation von Künstlerinnen aufmerksam machen?
Wo genau entstehen heute die Barrieren für Künstlerinnen?Ist das „Frauenthema” ein notwendiges Korrektiv oder ein Symptom dafür, dass Gleichstellung noch nicht existent ist?
Wie wird aus historischer Unsichtbarkeit ein kultureller Einfluss? Wer entscheidet, wessen Werk erinnerungswürdig ist?

An der Podiumdiskussion nehmen teil:
Ilka Helmig (And She Was Like: BÄM! e. V.)
Sascha Förster (Leiter Theatermuseum Düsseldorf/ Vorstand Frauenkulturbüro NRW) Beate Kolodziej (Künstlerverein Malkasten, Kuratorin der Ausstellung „HER. un/seen“) Natascha Schmitten (Künstlerin der Ausstellung „HER. un/seen“)
Karin Trepke (Mitglied der GRÜNEN)
moderiert von Evamaria Schaller (Künstlerischer Vorstand Künstlerverein Malkasten/ Vorstand Frauenkulturbüro NRW)

Abb. Videostill von Elly Ohms-Quennet, Schattenspielfiguren zum Stück „Kurt Schwitters“, 1980er, animiert von Miriam Möller-Wieland mit Unterstützung von Pavol Múdry, gefilmt von Evamaria Schaller, Theatermuseum & Dumont-Lindemann-Archiv der Landeshauptstadt Düsseldorf

Jacobihaus

təˈtæʉ

TEMPORÄRES SOUND- & TÄTOWIER-STUDIO IM GOETHEZIMMER MIT FRANZISKA NAST UND JULIA BÜNNAGEL

Gemeinsame Performance am Freitag, 16. Januar 2026,  um 19 Uhr, im Anschluss Musik & Drinks
Franziska Nast und Julia Bünnagel verbindet ein übergreifender und abseitiger Kunstansatz und eine Freundschaft. Gemeinsam  performen sie mit der Nadel: Nast mit der Tätowiermaschine, Bünnagel mit schroffen und raumgreifenden Cuts an den  Turntables. In ihrer gemeinsamen Aktion verbinden sie den Klang als vergängliches mit dem dauerhaftem der Tätowierung.

Site-specific tattooing-Studio am Freitag, 16. Januar 2026, ab 10 Uhr
Franziska Nast entwickelt für jeden Ausstellungsort eine eigene Motivkollektion, die ausschließlich dort angeboten und im Rahmen ihres ortsspezifischen Tätowierens umgesetzt wird. Da die Termine begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter info@franziskanast.de. Die Motive für den Malkasten werden in Kürze hier zu sehen sein.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977-1997“ statt.

Gefördert durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf. Mit freundlicher Unterstützung der Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland Versicherungen.

Jacobihaus

Oh-ohh-no-nooooo- mato//p-o-e——SIE  (Klangnachahmung, Schallnachahmung, Schallwortbildung)

Site-specific tattooing-Studio mit Franziska Nast

Franziska Nast entwickelt für jeden Ausstellungsort eine eigene Motivkollektion, die ausschließlich dort angeboten und umgesetzt wird. Exklusiv hat sie nun auch für den Künstlerverein Malkasten Motive entwickelt. Am Freitag, 16. Januar 2026, kann man sich diese von der Künstlerin tätowieren lassen.

Da die Termine begrenzt sind, bitten wir um Anmeldung unter info@franziskanast.de. Preise für die Tattoos sind in Absprache mit der Künstlerin zu klären. Preise für die Tattoos sind in Absprache mit der Künstlerin zu klären (größenabhängig, ab 70€+)

Franziska Nasts Praxis lässt sich als ein mediales Übersetzungsverfahren verstehen, das Klang, Sprache, Schrift und Körper in ein gemeinsames ästhetisches Feld überführt. In der Zusammenarbeit mit Julia Bünnagel fungieren akustische Ereignisse – Störung, Rauschen, Kratzen, rhythmische Zäsur – nicht nur als Klangphänomene, sondern als strukturbildende Prinzipien.

Für den Künstlerverein Malkasten entwickelt Nast diese Verfahren weiter, indem sie Lautgedichte, Comicsprache und literarische Referenzen in eine erweiterte Zeichensprache in ihre Tattoo-Vorlagen integriert.

Am Abend des 16. Januar 2026 findet um 19 Uhr eine gemeinsame Performance von Franziska Nast und Julia Bünnagel im Jacobihaus statt, mit Musik & Drinks im Anschluss.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „HER. un/seen“ statt, die noch bis zum 3.2. zu sehen ist. Gefördert durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf. Mit freundlicher Unterstützung der Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland Versicherungen.

Finissage DAS KLEINE FORMAT…alles geht…

Herzliche Einladung zur Finissage der Ausstellung DAS KLEINE FORMAT…alles geht…, der Jahresausstellung der Mitglieder des Künstlerverein Malkasten, am Dienstag, 13. Januar 2026, ab 18 Uhr.

 

 

Installationsaufnahme DAS KLEINE FORMAT...alles geht.., 2025 Foto: Kai Eric Schwichtenberg

Malkastenforum

LESUNG

mit Ina Seeberg

Herzliche Einladung zur Lesung mit Ina Seeberg am Dienstag, 9. Dezember 2025, um 19 Uhr im Rahmen der Ausstellung
„HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977-1997“.

Ina Seeberg liest an dem Abend aus ihren drei Büchern: „Kinderstation“, „Gruppenkinder und “Fatma Gül und ihre Kinder”.

Abb. Bücher von Ina Seeberg

Malkastenforum

Chanoyu – Japanische Teezusammenkunft

mit Nobuko Sōchō Sugai

Herzliche Einladung zu Chanoyu, einer japanischen Teezusammenkunft mit Nobuko Sōchō Sugai am Sonntag, 7. Dezember 2025, um 15 Uhr im Rahmen der Ausstellung „HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977-1997“.

Nobuko Sōchō Sugai studierte an der Kunstakademie Düsseldorf. Von 1991 bis 1998 war sie aktives Mitglied des Künstlervereins Malkasten und gehörte von 1994 bis 1998 dessen Vorstand an, bevor sie nach New York zog. Nach einem sechsjährigen Aufenthalt dort, lebt sie seit 2004 in Berlin. In Berlin widmet sie sich erneut dem Urasenke-Teeweg und den vielfältigen künstlerischen Aspekten der japanischen Teetradition, mit denen sie bereits während ihres Studiums in Berührung kam. Ihren Teename „Sōchō“ erhielt sie 2017 vom Urasenke-Großmeister Zabōsai Sōshitsu XVI. Im Jahr 2013 war sie an der Gründung des Chadō Urasenke Teeweg-Verein Berlin e.V. beteiligt, dessen Vorsitz sie heute innehat. Sie organisiert und leitet zahlreiche Veranstaltungen zum japanischen Teeweg – darunter Teevorführungen, Teezusammenkünfte, Workshops, Vorträge sowie Unterricht in der Tradition des Urasenke-Teewegs – unter anderem im Teehaus „Bōkian“ im Humboldt Forum, in japanischen Auslandsvertretungen und in ihrem eigenen Teeraum „Genchōan“ in Berlin.

Abb. Chanoyu - Japanische Teezusammenkunft mit Nobuko Sōchō Sugai ©Nobuko Sõchõ Sugai

Theatersaal

Salon Nous-Nous on Tour

Katharina Marie Schubert mit "Maria Stuart" von Friedrich Schiller

So, endlich Ruhe!

Die Schauspielerin Katharina Marie Schubert hat mit dem Berliner „Salon Nous-Nous“ ein Format entwickelt, in dem sich die verschiedenen Kunstsparten begegnen und den intuitiven Moment des Entstehens in den Mittelpunkt stellen. Das Miteinander steht im Vordergrund im “Salon Nous-Nous”, als Vehikel dient die Kultur in allen möglichen Darreichungsformen.

Für den Künstlerverein Malkasten verlässt Katharina Marie Schubert nun Berlin und kommt nach Düsseldorf, um im Künstlerverein Malkasten Friedrich Schillers „Maria Stuart“ auf die Länge eines Apfelkuchens zu bringen. Im musikalischen Dialog gestaltet Schubert einen Abend der Künste, der gut in die 177-jährigen Geschichte des Malkastens passt: seit dem 19. Jahrhundert ist der Malkasten ein Ort von den Künsten für die Künste, in dem sich alle Gattungen frei entfalten können und ungewöhnliche Wege gehen. Der Abend verspricht eine ungewöhnliche Begegnung eines bekannten Stückes und eine gesellige Zusammenkunft des Miteinanders.

Unterstützt wird Katharina Marie Schubert von Maik Solbach, Bo Wiget (Cello) und Caroline Cousin .

Katharina Marie Schubert ist eine deutsche Schauspielerin, Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie absolvierte ihre Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien. Von 2001 bis 2008 war sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele und wechselte anschließend an das Deutsche Theater Berlin. Neben ihrer erfolgreichen Theaterkarriere ist Schubert auch in Film und Fernsehen bekannt geworden und wurde unter anderem mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Größere Bekanntheit erlangte sie mit Hauptrollen in Filmen wie “Ein Geschenk der Götter”. Im Jahr 2021 gab sie mit dem Spielfilm “Das Mädchen mit den goldenen Händen” ihr Regiedebüt.

Eintritt frei.

Bitte beachten: Der Theatersaal ist nicht barrierefrei!

Theatersaal

horea

3 x Performance: 22.11. um 19 Uhr + 23.11. um 14 Uhr + 23.11. um 18 Uhr

Vier Körper. Vier Biografien. In „horea“ treffen vier Performerinnen aufeinander – ihre Bewegungen erzählen von Prägung und Identität.

Die Performance „horea“ findet statt im Theatersaal am:

Samstag, 22. November 2025, um 19 Uhr
Sonntag, 23. November 2025, um 14 Uhr
Sonntag, 23. November 2025, um 18 Uhr

Wie schreiben sich gelebte Geschichten, gesellschaftliche Codierungen und weiblich gelesene Identitäten in Bewegung ein? Im Theatersaal des Malkastens treffen in „horea“ vier Performerinnen aufeinander und setzen sich mit der Frage auseinander, wie Biografie und Prägung sich im körperlichen Ausdruck manifestieren.

Die Körper der Performerinnen werden als lebendige Archive sichtbar, geformt aus Kindheitsfragmenten, inneren Umbrüchen, normativen Zuschreibungen und den feinen Spuren des Älterwerdens. Aus diesen Einschreibungen erwächst eine vielschichtige choreografische Struktur: Zwischen somatischem Impuls und formaler Kontrolle wechseln Bewegungen, die sich dem Biografischen ebenso annähern, wie sie sich in Abstraktion entziehen. Anstelle eines linearen Narrativs wächst ein dynamisches Geflecht aus Bedeutung heran, ein Resonanzraum für Projektion, Lesbarkeit und Transformation.

Der Bühnenraum verwandelt sich dabei in eine lebendige Landschaft. Klang, Stille und Bewegung verschmelzen zu einem synästhetischen Erfahrungsraum – sinnlich erfahrbar und emotional eindringlich.

Konzept und Choreografie: Daniela Georgieva
Choreografie und Performance: Josefine Luka Simonsen, Mihyun Ko, Clara-Marie Müller, Daniela Georgieva
Sound: Daniela Georgieva
Installation: Martin Pfeifle
Kostüm: Judith Schroiff
Produktion & Dramaturgie: Mareike Theile

Eintritt frei

Bitte beachten: Der Theatersaal ist nicht barrierefrei.

Gefördert vom Kulturamt Landeshauptstadt Düsseldorf

und der Kunststiftung NRW.

Abb. Daniela Georgieva, Key Visual „horea“ ©Sigrid Reinichs

Jacobihaus+Künstlerkeller

GENERATIONS 4 BLENDING Q – FEMSURRECTION

Performer*innen: Konrad Bohley, Julia Dick, Florian Egermann, Stephan Ganoff, Felipe Gonzalez Berrios, Janina Warnk MC: Evamaria Schaller

Herzliche Einladung zum Performanceabend „Generations 4. Blending Q – Femsurrection“ am Samstag, 15. November 2025, um 19 Uhr im Rahmen der Ausstellung „HER. un/seen. Künstlerinnen im Malkasten 1977-1997“. Die Veranstaltung beginnt im Jacobihaus.

Performer*innen
Konrad Bohley
Julia Dick
Florian Egermann
Stephan Ganoff
Felipe Gonzalez Berrios
Janina Warnk
MC: Evamaria Schaller

Lasst mich hier, nahe beim Weiblichen… Alles ist darauf ausgerichtet, dass die Zärtlichkeit zurückweicht und die Energie unseres Fokus’ sich zwischen dem Gebrauch der Maschinen erschöpft. Wir kommen zusammen, um etwas hinter der zermalmten Hülle des Patriarchats zu spüren, das mit metallener Schwere errichtet wurde.

BLENDING Q ist eine Gruppe von Künstler*innen aus Köln, die durch ihr gemeinsames Interesse an Themen wie Sex, Gender, Körper, (Re-)Präsentation und Performance auf unkonventionelle Weise miteinander verbunden sind. Sie sind nomadisch organisiert und gestalten regelmäßig sinnlich-lebendige Abende an verschiedenen Orten.

Jacobihaus

TALK MIT HEDWIG ROGGE

Herzliche Einladung zum Talk mit Hedwig Rogge und Melanie Richter (2. Vorsitzende KVM) anlässlich der Finissage der Ausstellung “Angesichten” am Dienstag, 28. Oktober 2025, um 19 Uhr.

„Angesichten“ ist der Titel der Ausstellung von Hedwig Rogge im Jacobihaus. Ihre jüngst entstandenen Malereien treffen dabei auf keramische Objekte, einen bisher unbekannten Aspekt ihres Schaffens.

Installationsansicht "Hedwig Rogge. Angesichten", Jacobihaus, Foto: Achim Kukulies

Jacobihaus

Von Dystopie bis Elysium – Wie KI die (Kunst)Welt verändert

Vortrag von TeeKay Kreissig mit Ausblick auf die Workshops "Da Vinci Days Düsseldorf“ 2026

Herzliche Einladung zum Vortrag „Von Dystopie bis Elysium – Wie KI die (Kunst)Welt verändert“ von TeeKay Kreissig am 21. Oktober 2025, um 19 Uhr.

Seit KIs wie ChatGPT  Texte oder Midjourney Bilder schneller, billiger und oft auch in besserer Qualität als selbst gut ausgebildete Fachleute produzieren, verändern sich die Arbeitsmärkte nicht nur in den Creative Industries in nie gekannter Geschwindigkeit.

Jeder Text zu KI ist im Prinzip schon zwei Wochen später veraltet. Im Februar 2025 zerstörte die durch Botnetze betriebene PR rund um die chinesische KI DeepSeek Milliarden US$ an den amerikanischen Börsen. Gleichzeitig warnten Fachleute vor den Gefahren, die durch die Installation von DeepSeek auf Smartphones ausginge.

KünstlerInnen, die sich nochnicht mit KI auseinandersetzen, wirken auf einmal antiquiert. Gesellschaftliche Fragen zu Originalität und Urheberschaft müssen neu ausgehandelt werden. Studiengänge an Kunst- und Musikhochschulen müssen sich anpassen, um die Herausforderungen ebenso wie die Chancen und Potenziale von KI-Tools zu adressieren.

Der Vortrag von TeeKay Kreissig gibt einen ebenso spannenden wie Mut machenden Einblick in die vielen Dimensionen dieser Herausforderungen. Dabei spannt er den Bogen von einem Einblick in die Funktionsweise von KI über die „Kunst des Promptens“ bis zur Einladung, 2026 im Rahmen der “Da Vinci Days Düsseldorf“ selbst produktiv zu werden.

Die “Da Vinci Days Düsseldorf“ sind eine Kooperation vom Künstlerverein Malkasten (KVM) und dem Verein der Düsseldorfer Künstler (VdDK) mit dem Maschinendorf und werden 2026 im Maschinendorf in Flingern beginnen. TeeKay Kreissig wird dort und später im KVM Workshops zu KI + Kunstproduktion leiten. Die “Da Vinci Days Düsseldorf“ bringen erstmals Künstler:innen, Handwerker:innen, Techniker:innen und Programmierende zusammen, um Möglichkeiten von KI für die Kunstproduktion kollaborativ zu erforschen und praktisch auszuprobieren.

Das Bild entstand als Ergebnis eines Promptings in der KI DALL-E durch eine jugendliche Künstlerin im Rahmen eines KI-und-Kunst-Workshops von TeeKay Kreissig

Jacobihaus

BORYS MYSAKOVYCH

Forgotten Heritage

Herzliche Einladung zur Lecture Performance “Forgotten Heritage” von Borys Mysakovych am Dienstag, 7. Oktober 2025, um 19 Uhr.

In Braunschweig, dem Wohnort des Künstlers, zählen Siedlungen wie die „Siedlung Lehndorf“ und Teile der Weststadt zu prägenden Beispielen nationalsozialistischer Baupolitik. Hier verband sich die Funktion als Wohnraum für die wachsende Bevölkerung mit einer deutlichen propagandistischen Aufladung, die im Sinne der nationalsozialistischen Stadtplanung auf Kontrolle, Homogenität und Integration in die Parteistrukturen abzielte.

„Forgotten Heritage“ betrachtet und beobachtet Details an Gebäudefassaden in Braunschweig, insbesondere von Monumentalbauten, die die nationalsozialistische Ideologie transportieren. Die nach wie vor im öffentlichen Raum präsenten Bauten sind gespickt mit der Ikonografie des Dritten Reiches und waren ein wichtiges Instrument zum Instituieren der Machtherrschaft im faschistischen Deutschland. „Forgotten Heritage“ transponiert die in architektonischen Details wie beispielsweise Reliefs, Türklinken, Balkonen, Sockelleisten etc.. festgehaltene Hegemonie des Nazi-Regimes in das Medium der Fotografie.

Verortet als Konzeptkünstler arbeitet Borys Mysakovych vorwiegend in den Medien Fotografie, Film, Klang und Installation.

Abb. Borys Mysakovych, Fotografie des ehemaligen NSDAP-Gemeinschaftshaus, dessen Vorsitzender Albert Speer war. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Supermarkt, eine Seniorenbegegnungsstätte, eine Polizeistation und ein Zahnarzt. Es zeigt die Nachnutzung dieses Gebäudes, dessen Sichtachse so gesetzt wurde, dass man es beim Befahren direkt am Horizont sieht.

Theatersaal

Inventare – digital und sichtbar!

Ein neues Werkzeug für bildende Künstler:innen

Herzliche Einladung zur Präsentationsveranstaltung “Inventare – digital und sichtbar! Ein neues Werkzeug für bildende Künstler:innen” am Dienstag, 30.9.2025, im Künstlerverein Malkasten in Düsseldorf (Einlass ab 17.30 Uhr, Veranstaltungsbeginn 18.00 Uhr)

Die digitale Erfassung von Kunstwerken spielt in der Kunstwelt eine zunehmend wichtige Rolle. Individuelle Werklisten, analog oder am Computer erstellt, sind längst weder praktikabel noch nachhaltig nutzbar. Jedoch fehlt es vielen bildenden Künstler:innen an praktischen Tools, die ihnen ein gut gepflegtes digitales Werkinventar ermöglichen. Dabei sind diese für die Kunstschaffenden selbst, für Ausstellungen, Forschung, Handel und Recherchen unerlässlich.

Gemeinsam mit dem Künstlerverein Malkasten lädt die Stiftung Kunstfonds zu einer Veranstaltung ein, die einen möglichen Lösungsansatz präsentieren und diskutieren möchte: Ein neues digitales Erfassungsprogramm, das einfach zu handhaben ist und gleichzeitig die Möglichkeit bietet, Kunst für eine breite Öffentlichkeit sichtbar und zugänglich zu halten.

Erste Ansätze des Programms wurden im Künstlerverein Malkasten bereits 2024 bei der Kunstfonds-Veranstaltung „Alles geht kaputt – Wie erhalten wir unser Kunsterbe?“ diskutiert. In der Folgeveranstaltung wird nun eine optimierte Version präsentiert, welche von dem Berliner Design-Studio CDLX entwickelt wurde. Struktur und Handhabung des Erfassungsprogramms basieren maßgeblich auf dem Erfahrungsaustausch mit der Stiftung Kunstfonds, welche u.a. ein Förderprogramm für digitale Werkverzeichnungen durchführt, sowie mit bildenden Künstler:innen.

Nach einer Begrüßung von Christoph Westermeier, 1. Vorsitzender Künstlerverein Malkasten, und einer inhaltlichen Einführung von Karin Lingl, Geschäftsführung Stiftung Kunstfonds, stehen die Präsentation und Diskussion des Programms im Fokus.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Inventare – digital und sichtbar! Ein neues Werkzeug für bildende Künstler:innen.“

  • Eine Präsentationsveranstaltung der Stiftung Kunstfonds mit dem Künstlerverein Malkasten und der Softwarefirma CDLX
  • Dienstag, 30. September 2025, Einlass: 17.30 Uhr; Beginn: 18:00 Uhr, mit anschließendem Get-together
  • Künstlerverein Malkasten, Jacobistraße 6a, 40211 Düsseldorf
  • Der Eintritt ist frei.

Pressekontakt: Jenny Fleischer, T: +49 228 33 65 69-18, E: presse@kunstfonds.de

Über die Stiftung Kunstfonds: Die Stiftung Kunstfonds ist eine bundesweit tätige Fördereinrichtung für bildende Kunst. Sie gehört zu den sechs Bundeskulturfonds und ist ein wichtiges Instrument in der Kulturpolitik des Bundes. Gleichzeitig ist der Kunstfonds als selbstverwaltete Organisation in der Kunstszene fest verankert. Zum Förderportfolio gehören u.a. die Vergabe von Stipendien und Projektzuschüssen für Ausstellungen, Vermittlungsformate und Publikationen. Darüber hinaus erhält der Kunstfonds künstlerisches Lebenswerk und gestaltet die Diskussion von für die bildende Kunst relevanten Zukunftsthemen. Er unterhält das Künstler:innenarchiv in Brauweiler bei Köln, in dem derzeit über 40 künstlerische Vor- und Nachlässe betreut werden. Gleichzeitig versteht sich das Archiv als agile Plattform, in der neue Visionen und Konzepte für das Kunsterbe der Zukunft diskutiert, entwickelt und ausprobiert werden. eine In allen Gremien der Stiftung Kunstfonds haben bildende Künstler:innen die Mehrheit. Die Zusammensetzung aller Gremien, die Stiftungssatzung sowie weitere Infos: www.kunstfonds.de

Gefördert von:

Abb. Inventarliste Horst Egon Kalinowski (1924-2013), Künstler:innenarchiv Stiftung Kunstfonds

Terrasse Malkastenforum

Buchpräsentation

Karl Heinz Rummeny. On ne part pas

Herzliche Einladung zur Buchpräsentation von „Karl Heinz Rummeny. On ne part pas“  am 23. September 2025, um 19 Uhr.

Im Nachgang der Ausstellung CHARLY. Karl Heinz Rummeny, die 2023 in der Kunsthalle Düsseldorf gezeigt wurde, würdigt die Publikation „Karl Heinz Rummeny. On ne part pas“ das Leben und Wirken des Künstlers, Kunsthistorikers, Ausstellungsmachers, Kunsthändlers und Sammlers Karl Heinz Rummeny auf einzigartige Weise.

Textbeiträge von Beza Alemu-Pepper, Ralf Berger, Robert Fleck, Ulrike Groos, Juliane Hoffmanns, Alicia Holthausen, Magdalena Holzhey, Gregor Jansen, Ute Janssen, Markus Karstieß, Rita Kersting, Ralph Kleinsimmlinghaus, Michael Krajewski, Rosilene Luduvico, Stefan Machac, Takeshi Makishima, Barbara Meisner, Stefan Oehm, Mark Pepper, Rik Reinking, Ernst Rummeny, Gregor Russ, Michael Sailstorfer, Jörg Schlürscheid, Katharina Schmitt, Gregor Schneider, Nicola Schrudde, Thomas Schütte, Raimund Stecker, Dirk Steimann, Krunoslav Stipešević, Rosa von Praunheim, Christoph Westermeier, Jost Wischnewski, Alex Wissel und Pia Witzmann spiegeln posthum die leidenschaftliche und vielschichtige Lebens- und Arbeitsweise Rummenys wider und zeigen zugleich, wie bedeutend seine Rolle für den Düsseldorfer Kunstbetrieb war.

Herausgegeben von Kunsthalle Düsseldorf (Alicia Holthausen, Juliane Hoffmanns), Gregor Russ und Jost Wischnewski

Erschienen im Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König, 2025
Gestaltung: Adeline Morlon
Softcover, 192 Seiten
Deutsch
ISBN: 978-3-7533-0850-0
25 €

Abb. Cover: Karl Heinz Rummeny. On ne part pas

Malkastenpark

ZEICHNEN IM PARK

MIT VEITH TÖNSING

Herzliche Einladung zum Zeichnen im Malkastenpark mit dem Künstler Veith Tönsing am Dienstag, 23. September 2025, ab 16:30 Uhr.

Abb. Veith Tönsing, Road Rage, 2025, Zeichnung, 21 x 29,7 cm © der Künstler

Malkastenforum

Finissage “Welt, wohin? ZERO und die Gegenwart”

Die Finissage der Ausstellung “Welt, wohin? ZERO und die Gegenwart” findet statt am Sonntag, 14. September 2025, ab 15 Uhr.

Der Künstler Till Bödeker, der mit seiner Rauminstallation „Everything’s computer“ in der Ausstellung vertreten ist, lädt an diesem letzten Ausstellungstag zum gemeinsamen Schachspiel ein. Unter dem Motto „Hand and Brain“ könnten jeweils vier Spieler:innen eine Partie bestreiten. Im Doppel geht es gegeneinander: der eine ist die Hand, der andere das Gehirn. Das „Brain“ gibt an, welche Figur ziehen soll, doch auf welches Feld, das bestimmt alleine die „Hand“. So entstehen Züge, die unerwartet sind und nicht nur die Gegner verwirren dürften.

Malkastenpark

TAG DES OFFENEN DENKMALS

Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?

Auch in diesem Jahr nimmt der Künstlerverein Malkasten am “Tag des offenen Denkmals” teil, der 2025 unter dem unter dem Motto “Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?” steht und stattfindet am 14. September 2025.

An diesem Tag ist der Malkastenpark von 11:00 – 18:00 Uhr geöffnet und es gibt Führungen mit dem Landschaftsarchitekten Thomas Wündrich, der als ehemaliger Gartenvogt des Vereins bestens Auskunft über die historischen Parkanlage geben kann.

Die Führungen finden statt um 11 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr. Treffpunkt für die Führungen ist der Eingangsbereich Innenseite Park.

Mehr Informationen zum “Tag des offenen Denkmals” unter https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/

Malkastenpark + Jacobihaus

DC Open Closing Event

Sound-Immersion mit Stav Yeini & Launch von Arts of the Working Class, Issue No. 37

Wo Klang zum Träger von Erinnerung und Transformation wird

Arts of the Working Class, der Künstlerverein Malkasten und Velvet präsentieren die in Brüssel lebende Künstlerin Stav Yeini, deren Arbeit sich zwischen Klang, Performance und Installation bewegt, um Räume zu schaffen, in denen der Körper zum Instrument kollektiver Erinnerung und Transformation wird. Ausgehend von Traumfragmenten, verkörpertem Hören und den unsichtbaren Architekturen, die uns verbinden, untersucht Yeini, wie Gemeinschaften in Zeiten des Umbruchs neu gedacht werden können.

Am 7. September 2025 von 17 Uhr – 19 Uhr (Beginn 17 Uhr, 19 Uhr Sound-Immersion) präsentiert sie im Rahmen des „DC Open Closing Event“ und der Vorstellung von „Arts of the Working Class No. 37“ eine Sound-Immersion im historischen Garten des Künstlerverein Malkasten – Düsseldorfs traditionsreicher Künstlervereinigung und Treffpunkt für experimentelle Kunst. Ergänzt von “Weather Notes” von Jella&Ja Jess. Ein Abend, an dem man in ein unsichtbares Klanggeflecht eintauchen kann, das Körper, Erde und Erinnerung in Resonanz versetzt.

Vom 5. bis 7. September 2025 ist ihre Klanginstallation „Hydrate Therapy“ im Velvet zu sehen, einem multidisziplinären Kunstraum, der sich zeitgenössischen klanglichen und visuellen Praktiken widmet und ein sensorisches Feld bietet, in dem Wasser, Frequenz und Resonanz zu einer Erfahrung der Regeneration und tiefen Einstimmung verschmelzen.

„Arts of the Working Class“ ist eine internationale Straßenzeitung über Kunst, Armut und Reichtum, die weltweit im öffentlichen Raum verbreitet wird und von Künstlern, Autoren und Aktivisten gestaltet wird.

Stav Yeini (1986, Berlin) schloss 2010 ihr Studium an der P.A.R.T.S. ab. Sie arbeitete mit dem Brüsseler Kollektiv Busy Rocks und mit Künstlern wie Georgia Vardarou, Lance Greece und Mikko Hyvönen zusammen. Seit 2017 entwickelt sie ihre eigenen Arbeiten in Zusammenarbeit mit STUK, Kunstencentrum Buda, Zsenne Artlab und workspacebrussels.

Abb. Stav Yeini, The Senders, Copyright the Artist

Abb. Stav Yeini, The Senders, Copyright the Artist

Theatersaal

ROUND TABLE BORROWED SCENERIES

mit Kirsty Bell, Dara Friedman und Bettina Funcke

Herzliche Einladung zum Roundtable-Gespräch “Borrowed Sceneries” am Dienstag, den 2. September 2025, um 19 Uhr im Künstlerverein Malkasten mit Kirsty Bell, Dara Friedman, Bettina Funcke und Stephanie Seidel.

Die Gesprächsrunde geht der Frage nach wie das Nichtsichtbare, jedoch keinesfalls Unsichtbare, Räume und Landschaften prägt. Ausgehend von den künstlerischen Arbeiten der Ausstellung Lantz’scher Skulpturenpark 2025 – Borrowed Scenery und den historisch vielschichtigen Orten des Lantz’schen Parks und des Künstlerverein Malkasten wird dabei erörtert, wie künstlerische Arbeiten Formen der Wahrnehmung und Verbundenheit eröffnen können, die über das Sichtbare hinausgehen.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Kirsty Bell ist eine in Berlin lebende britisch-amerikanische Autorin und Kunstkritikerin. Ihr jüngstes Buch The Undercurrents (2022) verbindet ihre persönliche Erfahrung mit der vielschichtigen Historie Berlins. Ihr nächstes Buch Mother’s Mother erscheint 2026 bei Fitzcarraldo Editions.

Dara Friedman ist eine in New York und Miami lebende Künstlerin und Filmemacherin, die für ihre eindringlichen strukturellen Filme und ortsbezogenen Arbeiten bekannt ist. Ihr Film Sky Woman Women (2024) wurde kürzlich beim ersten Indigenous Rematriation Symposium an der Syracuse University (NY) gezeigt. Für Lantz’scher Skulpturenpark 2025 – Borrowed Scenery realisierte sie das großflächige Labyrinth Schlangensonne (2025).

Bettina Funcke ist Autorin und Herausgeberin mit Sitz in New York City, deren Arbeit Kunstgeschichte und Philosophie umfasst. Sie lehrte u. a. am Bard College und an der Yale University. Ihr Buch Interrupture: New York Art, 1999–2024 erscheint 2026 bei No Place Press. Während der Pandemie begann Funcke Qi Gong, was sie dazu brachte, sich mit der alten chinesischen Kosmologie zu beschäftigen und ihr Interesse am Immateriellen neu zu beleben.

Stephanie Seidel ist Kuratorin des Lantz’scher Skulpturenpark 2025: Borrowed Scenery sowie Monica and Blake Grossman Curator am Institute of Contemporary Art, Miami. Dort kuratierte sie großangelegte Ausstellungen u. a. zu Betye Saar, Judy Chicago und Michel Majerus. Sie hat zahlreiche Publikationen herausgegeben und mitverfasst

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Join us on Tue, Sept. 2 2025, at 7pm at Künstlerverein Malkasten for the roundtable discussion “Borrowed Sceneries” with Kirsty Bell, Dara Friedman, Bettina Funcke, and Stephanie Seidel.

The conversation will explore how forces beyond the visible, though by no means invisible, shape spaces and landscapes. Drawing on the works in the exhibition Lantz’scher Skulpturenpark 2025 – Borrowed Scenery and the historically layered terrains of the Lantz’scher Park and Künstlerverein Malkasten, the discussion will consider how artistic practices can open up new forms of perception and connectedness that reach beyond what can be seen.

Kirsty Bell is a British-American writer and art critic based in Berlin, whose latest book The Undercurrents (2022) interweaves personal narrative with the layered histories of Berlin. Her next book, Mother’s Mother, will be published by Fitzcarraldo Editions in 2026.

Dara Friedman is a New York- and Miami-based artist and filmmaker known for her evocative structural films and land-based works. Her film Sky Woman Women (2024) recently screened at the first annual indigenous Rematriation symposium at Syracuse University. For Lantz’scher Skulpturenpark 2025 – Borrowed Scenery she realized the large-scale labyrinth Schlagensonne (2025).

Bettina Funcke is a writer and editor based in New York City whose work spans art history and philosophy. Funcke has taught at Bard College and Yale University among others. Her book, Interrupture: New York Art, 1999-2024, is forthcoming with No Place Press (2026). During the pandemic, Funcke entered into a qi gong practice, which enticed her to study ancient Chinese cosmology and renewed her interest in the immaterial.

Stephanie Seidel is the curator of Lantz’scher Skulpturenpark 2025: Borrowed Scenery and the Monica and Blake Grossman Curator at the Institute of Contemporary Art, Miami, where she has curated major exhibitions for Betye Saar, Judy Chicago, and Michel Majerus, among many others and edited and contributed to numerous publications.

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Die Ausstellung “Lantz’scher Skulpturenpark 2025: Borrowed Scenery” findet vom 29. Juni bis 7. September 2025 im Lantz’schen Park statt.  Die Vitrine im Hentrichhaus des Künstlerverein Malkasten mit einer Installation von Edith Dekyndt ist zweiter Ausstellungsort des Projektes.

Teilnehmende Künstler:innen sind Edith Dekyndt, Mimosa Echard, Dara Friedman, Benjamin Hirte, Allison Katz, Nancy Lupo

Kuratorin: Stephanie Seidel
Kuratorische Assistenz: Silja Lenz

“Lantz’scher Skulpturenpark 2025: Borrowed Scenery” ist ein Projekt der Kunstkommission Düsseldorf.
Es wird gefördert durch das Kulturamt Düsseldorf, die Kunststiftung NRW sowie dem Bureau des arts plastiques des Institut français Deutschland.

Abb. Dara Friedman, Schlagensonne, 2025. Installationview „Borrowed Scenery - Lantz’scher Skulpturenpark 2025” Courtesy the Artist and Franco Noero Gallery, Photo: Simon Vogel

Malkastenpark + Künstlerkeller

SOMMERFEST DES KÜNSTLERVEREIN MALKASTEN

Herzliche Einladung zum traditionellen Sommerfest des Künstlerverein Malkasten am Samstag, 16. August 2025, ab 13 Uhr.

Es gibt ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Musik und kulinarischen Highlights.

Willkommen sind nicht nur die Mitglieder des Vereins: Das Sommerfest steht auch allen interessierten Bürgerinnen und Bürger offen, die das Ambiente des historischen Parks im Herzen von Düsseldorf genießen und einen Tag mit Kunst und Kultur verbringen möchten.

Das Sommerfest beginnt mit einer Musikperformance von “Slideshow” und der offiziellen Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Vereins, Christoph Westermeier. Weitere Musik-Acts im Malkastenpark schließen sich an. Ausklingen wird der Tag auf dem Dancefloor im Künstlerkeller. Von 13 bis 18 Uhr sind die aktuellen Ausstellungen im Jacobihaus, im Hentrichhaus und im Malkastenforum geöffnet.

Der Eintritt für das Sommerfest beträgt für alle Besuchenden (sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder) 5 Euro.

Programm
14-18 Uhr: “Lebende Bilder” eine Aktion von und mit Gabi Luigs, Inge Sauer und Maya Spelleken
Musik-Acts
13 Uhr: Slideshow
14 Uhr: Advento & Eichler
16 Uhr: Lara Nevada
17 Uhr: Frederike Möller
18 Uhr: Trio Coração
19 Uhr: Frederike Möller
20:30 Uhr: Slideshow (im Künstlerkeller)
22 Uhr: Kaspar van de Water (im Künstlerkeller)

Über die Musik-Acts
Slideshow ist eine dreiköpfige Band aus Düsseldorf. Mitglieder sind Christian Löffel (Piano, Synths), Dominik Schmitt (Gitarre, Bass) und Benjamin Jakob Enders (Drums, Gitarre). Seit 2024 arbeiten sie zusammen an der Schnittstelle von Musik, Bildender Kunst und Performance. Im Mittelpunkt des Projekts steht die gemeinsame Improvisation, ein kollektiver Ansatz an Entscheidungsfindungen und das stetige Erproben neuer Formate und Techniken.

Das deutsch-brasilianische Duo Advento & Eichler präsentiert bekannte und weniger bekannte brasilianische und südamerikanische Melodien im Jazz-Lounge-Stil. Mit mitreißenden Melodien, lebendigen Rhythmen und warmen Klangfarben lädt das Duo dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen und in eine musikalische Welt voller Lebensfreude und Leichtigkeit einzutauchen.

Lara Nevada ist Vocal Artist und Performerin aus Buenos Aires, Argentinien. In ihrer Musik bildet sie dynamische Synthesen aus Bossa Nova, Indie-Rock, Brit-Soul und Jazz. Ihr Sound zeichnet sich aus durch organische Kanten und eine mitunter punkesque Attitüde aus, die aufgefangen werden von poetischer Zartheit.

Frederike Möller verwischt mit ihrem ToyPiano hochsensibel und kabarettistisch alle Genregrenzen, frei nach Karl Valentin: „Eine Medaille hat drei Seiten: Eine Vorder-, eine Rückseite und eine komische.“ Schwerpunkte ihrer Arbeit als Künstlerin, Wissenschaftlerin und Festivalleiterin sind – neben dem Ehepaar Schumann und ihren Zeitgenossen – zeitgenössische Musik und Performancekunst. Hier setzt sie besondere Schwerpunkte im Bereich von kulturvermittelnden Konzertprojekten im öffentlichen Raum.

Coração sind Jan Kazda, Dimitrij Markitantov und Heinz Hox. Drei Musiker, die zu dieser ungewöhnlichen Besetzung (Saxophon, elektrische Bassgitarre und Akkordeon) zusammengefunden haben, um ihre Vorliebe für lateinamerikanische Melodien und Rhythmen mit dem ihnen eigenen, europäischen Vokabular zu kombinieren.

Kaspar van de Water ist sehr daran interessiert, verschiedene Musik-Hubs zu verbinden und ihre jeweiligen Communities zu pushen. 2017 gründete er den Community-Sender Callshop Radio in Düsseldorf, wo er auch musikalisch aufgewachsen ist und neben dem DJing und Produzieren auch Dub- und Reggae-beeinflusste Livemusik spielt. Seine Sets sind oft üppig und verspielt, gespickt mit Dub-Ästhetik, Drum-lastigem House, Minimal und Techno.

Edition
Für unser Sommerfest diesen Samstag, am 16. August 2025, hat unser Mitglied VEITH TÖNSING eine wunderbare Edition entworfen, die die sommerliche Stimmung des Malkastenfestes einfangen soll.

In einer Auflage von 45 Exemplaren ist der Inkjet Print exklusiv am Tag des Sommerfestes für 35 € erhältlich (danach für 50 €).

Veith Tönsing, (ohne Titel) doch jeder Couleur, 2025
Maße: 40 x 30 cm, Auflage: 45 Exemplare
Inkjet Print nach einem Aquarell (im Original 24 x 34 cm), reproduziert im Büro für Produktbeschwerung
Jedes einzelne Blatt wird vom Künstler signiert und ist nummeriert.

Der Künstlerverein Malkasten freut sich auf Euer/ Ihr Kommen.

Abb. Hans Schröers (1903-1969), Einladung zum Sommerfest des Künstlerverein Malkasten 1963, KVM Archiv

Malkastenforum

JOHANNES RAIMANN

Künstlergespräch und Buchpräsentation

Im Rahmen der Ausstellung „Welt, wohin? ZERO und die Gegenwart“ findet am Dienstag, 22. Juli 2025, um 19 Uhr ein Künstlergespräch mit Johannes Raimann und Christoph Westermeier (1. Vorsitzender KVM) statt.

Zugleich präsentiert Johannes Raimann sein Buch „Zx“, erschienen 2024 bei Distanz, Berlin (28 Euro, Softcover, 80 Seiten, 21,7×17 cm, ISBN 978-3-95476-714-4).

Die Ausstellung „Welt, wohin? ZERO und die Gegenwart“ ist eine Kooperation des Künstlerverein Malkasten mit der ZERO foundation, konzipiert und kuratiert von Barbara Könches (Direktorin ZERO foundation) und gefördert durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf.

Abb. Cover der Publikation „Zx“ von Johannes Raimann ©Johannes Raimann, Düsseldorf, VG Bild-Kunst, Bonn 2025 und Distanz, Berlin

Vorplatz

ANDREAS SCHMITTEN

Immaterielles

Herzliche Einladung zur Einweihung der Skulptur “Immaterielles” von Andreas Schmitten auf dem Vorplatz des Künstlerverein Malkasten am Dienstag, 24. Juni 2025, um 19 Uhr.

Abb. Andreas Schmitten, Immaterielles, 2025, Bronze, Lack, 521 x 194 x 207 cm, Foto: Andreas Fechner

Malkastenpark

Freies Zeichnen im Park

mit Lukas Köllner

Herzliche Einladung zum freien Zeichnen im Malkastenpark mit dem Künstler Lukas Köllner unter dem Motto „Aktzeichnen im Freien“
am Dienstag, 17. Juni 2025, ab 16 Uhr.

 

 

 

Abb. Lukas Köllner, o.T. (Verwirrter), Tusche auf Papier, 2024 © Lukas Köllner

Theatersaal

SCHUMANNFEST –

ROMANTISIERE DICH!

Im Rahmen des diesjährigen SCHUMANNFEST 2025 findet am Sonntag, 15. Juni 2025, um 11 Uhr ein Konzert im Theatersaal unter dem Titel “Evergreen” statt.

Das Programm der Sommer-Kammermusik der Jungen Deutschen Philharmonie schlägt die Brücke zwischen fernöstlicher und westlicher Musik. »EVERGREEN?« versammelt dabei Werke von japanischen und amerikanischen Komponistinnen und Komponisten, die aus unterschiedlichen Perspektiven die Frage nach unserem Umgang mit der Natur stellen. Die junge Geigerin und Komponistin Caroline Shaw beschreibt etwa in ihrem Streichquartett »The Evergreen« biologische Gegensätze. Misato Mochizukis »Boids again« ist wiederum von der Schönheit der sich frei verändernden Form eines großen Vogelschwarms inspiriert.

Im Anschluss an das Konzert sind alle herzlich willkommen, im paradiesischen Malkastenpark zu picknicken.

Leckere Snacks & Drinks gibt es vor Ort zu kaufen.

Mitglieder der Jungen Deutschen Philharmonie
Caroline Shaw THE EVERGREEN
Keiko Abe MEMORIES OF THE SEASHORE
Nico Muhly BIG TIME

FÜR STREICHQUARTETT UND PERCUSSION
Misato Mochizuki BOIDS AGAIN
Malika Kishino NEUES WERK

Tickets unter: https://www.tonhalle.de/veranstaltung/schumannfest/16806-evergreen

©Tonhalle Düsseldorf/ Junge Deutsche Philharmonie

Malkastenforum

Erzählen als künstlerische Praxis

Monika Pirch liest aus ihrem Buch „Während wir gingen“

Herzliche Einladung zur Lesung von Monika Pirch aus ihrem Buch „Während wir gingen“ am Dienstag, 3. Juni 2025, um 19 Uhr.

Die Autorin, Filmemacherin und   Künstlerin Monika Pirch liest an dem Abend Erzählungen aus ihrem 2024 erschienenen Buch und wird zwischen den Geschichten im Gespräch mit Myriam Thyes (künstlerischer Vorstand KVM) und dem Publikum über Verbindungen zwischen Kunst, Dokumentarfilm und literarischem Schreiben sprechen.

Die Kurzgeschichten von Monika Pirch tauchen in eine alltägliche Wirklichkeit ein und beschreiben Menschen, die an einem Wendepunkt ihres Lebens versuchen, die Kontrolle zu behalten. Manchen ist sie bereits entglitten. Dabei bleiben die Texte nah an den Figuren und finden doch Raum für humorvollen Abstand. Im Künstlerverein Malkasten wird sie u. a. eine Erzählung vorlesen, die in der Kunstszene spielt.

Das Buch „Während wir gingen“ ist 2024 erschienen (ISBN: 978-3-9824629-5-0, 17.50 Euro) und enthält neun Erzählungen mit Zeichnungen aus der Serie „Was ich von einem Stück Kreide gelernt habe“, Gestaltung: Monika Pirch und Carsten Tiemeßen.

Monika Pirch arbeitet seit 1996 im Kontext von Bewegtbild, Fotografie und Film. Nach dem Studium in Dortmund und London entstehen Ein-Kanal-Videos und Videoinstallationen sowie Multimedia-Arbeiten, mit denen sie regelmäßig an Ausstellungen in Deutschland und Europa teilnimmt. Seit 2007 hat sie sich mit Videoinstallationen an Theaterproduktionen beteiligt und dann den Fokus auf dokumentarische Filmarbeit gelegt. Ihr erster Film „1ha 43a“ von 2014 lief auf internationalen Filmfestivals (Italien, Österreich, USA) und erhielt beim Innsbrucker Naturfilm Festival 2015 den Sonderpreis zum Thema „Boden“. Ihren ersten abendfüllenden Dokumentarfilm „Haldern Pop – Dorf mit Festival“ (2020) entwickelte sie mit Hilfe des Gerd-Ruge-Stipendiums der Film- und Medienstiftung NRW und erhielt eine lobende Erwähnung beim Granit-Preis der Internationalen Hofer Filmtage 2020. Der Film war nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis in der Kategorie Musik. Als Erweiterung ihrer Arbeit mit filmischen Erzählformen erschien 2024 ihr erster literarischer Erzählband „Während wir gingen“ bei düsseldorf-editionen.

www.monika-pirch.de

Monika Pirch, Während wir gingen, 2024, VG Bild-Kunst, Bonn 2025 für Monika Pirch

Jacobihaus

GENERATIONS 3 – ZARTLAUT

Anja Ibsch + Christiane Obermayr + Trillium Collective mit Jule, Anastasiya Trifonenko, Nil Zengin, Nuah Lee, Sua Kang, Anissah & Rabea Chatha

Herzliche Einladung zum Performanceabend „Generations 3 – zartlaut“ am Dienstag, 6. Mai 2025, um 19 Uhr mit den Performerinnen

Anja Ibsch
Christiane Obermayr
Trillium Collective mit Jule, Anastasiya Trifonenko, Nil Zengin, Nuah Lee, Sua Kang, Anissah & Rabea Chatha

Abb. Anja Ibsch, Pelvis Still, 2022, Collage VG Bild-Kunst, Bonn 2025 Anja Ibsch

Theatersaal

AUFSTIEG UND FALL DER GARTENSTADT DÜSSELDORF

Ein Vortrag von Dr. Klaus Englert

Herzliche Einladung zum Vortrag „Aufstieg und Fall der Gartenstadt Düsseldorf“ von Dr. Klaus Englert am Dienstag, 22. April 2025, um 19 Uhr.

Dr. Klaus Englert wird in seinem Architekturvortrag einen bebilderten Parcours durch Düsseldorfs Stadtgeschichte machen: Von der barocken Festungsstadt und der vom Preußischen Militär geprägten Stadt, die nicht frei expandieren konnte, hin zur verkehrsorientierten Nachkriegsmetropole und schließlich hin zu einer mehr fußgängergerechten Stadt, in der Industrieareale in Wohn- und Grünflächen transformiert wurden. Besonders in der Zeit der Industrialisierung expandierte Düsseldorf enorm, während die barocke und klassizistische Gartenstadt zusehends dezimiert wurde. Der historische Abriss wird besonders auch die Entwicklung des Jacobigartens und des benachbarten (leider geopferten) Jägerhofparks in der Zeit der Industrialisierung berücksichtigen.

Dr. Klaus Englert ist als Journalist und Buchautor tätig, v.a. als Architekturkritiker, und schreibt u.a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Architekturzeitschriften und den Hörfunk. Zudem ist er als Kurator für Architektur-Ausstellungen tätig. 2008 kuratierte er für das Stadtmuseum Düsseldorf die Ausstellung „Architektenstreit. Wiederaufbau zwischen Kontinuität und Neubeginn“, 2023 die Ausstellung „Grüne Projekte in Düsseldorf“.

Bücher (Auswahl):
Architekturführer Düsseldorf, DOM Publishers, 2022 Wie wir wohnen werden: Die Entwicklung der Wohnung und die Architektur von morgen, Reclam, 2019 Architekturführer Barcelona, DOM Publishers, 2018

Historische Aufnahme im Malkastenpark, Stadtarchiv Düsseldorf

Malkastenforum

VIDEOKUNST ~

Im Gespräch mit Neringa Naujokaite

Herzliche Einladung zu einem Gespräch mit der Künstlerin Neringa Naujokaite und Myriam Thyes (künstlerischer Vorstand KVM) am Dienstag, 15. April 2025, um 19 Uhr.

Anlässlich der Präsentation des Videos “Golzheim” stellt Neringa Naujokaite diese Arbeit vor und spricht über ihr Werk.

Das Video “Golzheim” vermittelt die sozial kontroverse Atmosphäre eines Stadtviertels im Norden Düsseldorfs. Verschiedene architektonische Motive – die von  Nationalsozialisten gebaute monumentale Parkanlage des Nordparks, die Golzheimer Siedlung mit teuren Einfamilienhäusern der Oberschicht, das jüdische Pflegeheim oder die aus Containern gebaute Flüchtlingsunterkunft – befinden sich alle in einer Achse am Rheinufer im Norden Düsseldorfs in direkter Nachbarschaft zueinander. Kontraste wohnen nebeneinander. Das verbindende Element ist der Nordpark, in dem sich alle Einwohner dieser Nachbarschaft, die nebenan und doch in verschiedenen Welten leben, einander begegnen.

Abb. Neringa Naujokaite, Golzheim, 2022, HD-Video, s/w, Ton, 13:28 min, VG Bild-Kunst 2025 für Neringa Naujokaite